10 Tage edle Stille – Vipassana Meditationskurs Erfahrungsbericht

10 Tage ohne Reden, Lesen, Schreiben, Kommunikation, Körperkontakt und Augenkontakt. Dafür aber 12h am Tag auf dem Boden sitzen und meditieren. Als ich zum ersten Mal vom Vipassana Meditationskurs gehört habe hätte ich nie gedacht, dass ich mir das selbst einmal zutrauen würde. Härter als der Kurs selbst war aber die Rückkehr in die reale Welt.

Viele meiner Bekannten haben bereits einen Vipassanakurs absolviert und mir von ihren Erfahrungen berichtet. In der Yogaszene scheint das eine Sache zu sein, die Gang und Gäbe ist. Ich selbst war immer sehr skeptisch ob ich das tatsächlich verkraften würde und war mir lange Zeit sicher dafür nicht stark genug zu sein.
Doch nachdem ich einen Monat in einem Ashram in Indien hinter mich gebracht hatte war ich mir sicher dieses Jahr noch einen Vipassana Meditationskurs machen zu wollen. Im Nachfolgenden habe ich euch aufgeschrieben wie so ein Kurs abläuft und wie ich die verschiedenen Aspekte erlebt habe.

Die Idee

Vipassana ist eine bestimmte Art der Meditation. Am Ende eines Kurses ist man in der Lage Verlangen und Abneigungen durch Arbeit mit dem Körper abzubauen.
Die Technik kommt aus dem Buddhistischen, ist aber von jeglicher Weltanschauung und Religion abgekoppelt und kann von jedem praktiziert werden.

Kurse vom Vipassana e.V. sind auf der ganzen Welt kostenlos und beruhen rein auf Spendenbasis. Um die Zugänglichkeit für jeden Menschen zu gewährleisten werden die Kurse von freiwilligen Lehrern und Helfern (ohne Bezahlung!!!) abgehalten und durchgeführt. Jeder der schon einmal einen 10tägigen Einführungskurs absolviert hat darf (nicht muss) auch spenden. Damit sollen zukünftigen Teilnehmern Unterkunft und Verpflegung gewährt werden.

Regeln

Für die Zeit des Kurses gilt es folgende Regeln einzuhalten:

  1. kein lebendes Wesen zu töten
  2. nicht zu stehlen
  3. sich jeglicher sexueller Aktivitäten zu enthalten
  4. nicht zu lügen
  5. keine Rauschmittel irgendwelcher Art (einschl. Tabak und Alkohol) zu sich zu nehmen.

Von Alten Schülern (d.h. solchen, die schon einmal einen Kurs mit S.N. Goenka oder seinen Assistenzlehrern abgeschlossen haben) wird erwartet, dass sie drei zusätzliche Regeln beachten:

  1. keine Nahrung nach 12 Uhr mittags zu sich zu nehmen
  2. auf sinnliche Vergnügungen und Körperschmückungen zu verzichten
  3. nicht in übertrieben weichen oder luxuriösen Betten zu schlafen.

Edle Stille

Während des Kurses ist edle Stille zu wahren. Dazu gehört nicht nur, dass man nicht redet, sondern jegliche Kommunikation meidet. Es ist verboten Augenkontakt zu haben, Kösperkontakt zu haben, zu sprechen, summen, tanzen, lesen, schreiben und sich auffällig zu bewegen.

Unterbringung im Vipassana Zentrum

Da Männer und Frauen auf dem gesamten Gelände strikt getrennt sind kann ich nur für die Unterkünfte der Frauen sprechen.

Die Unterbringung fiel sehr spartanisch aus. Wie in den Regeln erläutert, soll auf jeglichen Luxus verzichtet und auf nicht zu bequemen Betten geschlafen werden.
Es gab einige Einzelzimmer in einem recht neuen Gebäude und einige Mehrbettzimmer (2-3) im etwas älteren Haupthaus.
Außerdem gab es noch zwei „Schlafsäle“ mit jeweils 5 Personen in einer ehemaligen Werkstatt. Hier war es eher kalt und zugig, aber ansonsten gab es alles was man brauchte. In diesen Schlafsälen wurden vorwiegend die jüngeren und neuen Schülerinnen untergebracht, somit auch ich.

Tagesablauf beim Vipassana Meditationskurs

Eigentlich sieht jeder Tag beim Meditationskurs gleich aus und folgt einem strengen Ablauf. Dies ist Absicht, so dass jeder Teilnehmer genau weiß wann was stattfindet und sich voll und ganz auf sich und die Meditation konzentrieren kann.

4.00 Uhr: Wecken

Um 4 Uhr morgens geweckt zu werden war für mich persönlich überhaupt kein Problem. Es gab einen einzigen Tag an dem ich noch gerne länger liegen geblieben wäre. Ansonsten war ich meist direkt topfit. Natürlich ist auch ein frühes ins Bett gehen sehr hilfreich. Lustigerweise fand ich um 4 Uhr aufstehen wesentlich angenehmer als um 5.30 zum Beispiel.
Einige andere Teilnehmer empfanden das frühe Aufstehen wohl als sehr schwer. Tatsächlich hatte ich auch Zimmergenossinen, die am ein oder anderen Tag länger im Bett geblieben sind.

4.30-6.30: Meditation in der Halle oder im Zimmer

Am Vorabend gibt es immer eine Instruktion dazu wie am darauffolgenden Tag zu meditieren ist. Somit steht es den Schülern und Schülerinnen frei zur Morgenmdetitation in die Meditationshalle zu gehen oder auch im eigenen Zimmer zu meditieren. Bei diesen Meditationen gibt es keine live Anleitung.
Da ich gerne im dunkeln meditiere bin ich meist in meinem Zimmer geblieben. Meine Mitbewohnerinnen waren meist in der Halle.

6.30-7.30: Frühstück

Endlich Frühstück! Da am Vortag ja jeweils zum Mittag die letzte Mahlzeit stattfand war ich meist wahnsinnig hungrig. Das Frühstück war jeden Tag sehr vielfältig und mega lecker. Es gab alles was das Herz begehrt: Porridge, Müsli, Brot, Aufstriche, Joghurt,…
Auf Wurst und Käse wurde hierbei jedoch verzichtet.

Ich saß beim Essen im Speisesaal fast immer mit Blick aus dem Fenster oder direkt an die Wand um nicht in Versuchung zu geraten einer anderen Teilnehmerin in die Augen zu schauen.

8.00-9.00: Gruppenmeditation

In diesen Sitzungen wird zu Anfang eine kurue Einleitung/Anleitung gesprochen. Ab Tag 4 darf sich in diesen Sitzungen nicht mehr bewegt werden. Das nennt man dann „Sitzen mit großer Entschlossenheit“. Dabei dürfen die Augen nicht geöffnet und keine Körperteile bewegt werden.

9.00-11.00: Meditation in der Halle oder im Zimmer

s.o.

11.00-12.00: Mittagessen

Das Mittagessen ist eines der Highlights am Kurs. Jeden Tag gab es sehr frische und abwechslungsreiche Gerichte die ausgesprochen gut geschmeckt haben. Das Essen war auch stets gesund und 90% der Gerichte waren vegan. Es gab immer genug Auswahl um eine Alternative zu finden, wenn man einmal etwas nicht mochte.
Auch bei den anderen Teilnehmern ist das Mittagessen sehr gut angekommen. Mittlerweile stellt der Verein sogar die Rezepte im Internet zur Verfügung.

13.00-14.30: Meditation in der Halle oder im Zimmer

s.o.

14.30-15.30: Gruppenmeditation

s.o.

15.30-17.00 Uhr: Meditation in der Halle oder im Zimmer

s.o.

17.00-18.00: Teepause

In dieser Pause gab es heißen Saft, Tee und etwas Obst. Obst und Milch zum Tee durfte allerdings nur von den neuen Schülern genommen werden.

18.00-19.00: Meditation in der Halle oder im Zimmer

s.o.

19.00-20.15: Vortrag

Da der große Lehrer „Goenka“ mittlerweile vom zeitlichen gesegnet wurde werden hier Videoaufzeichnungen von seiner Lehre gezeigt. Im Zentrum gab es Tonaufnahmen in jeder Sprache oder das Originalvideo in Originalton (Englisch) zu sehen. In diesen eräutert Goenka die philosophischen und wissenschaftlichen Hintergründe der Meditationstechnik am jeweiligen Tag.

Ich habe die Videos stets als sehr informativ empfunden. Grundlegend decken sich die Ideen der Technik und die Weltanschauung von Goenka sehr mit denen meiner Yogalehrerausbildung. Somit war für mich nicht sehr viel neues dabei, aber auch eine Auffrischung tat mir sehr gut.
Ich persönlich würde, wenn möglich, unbedingt empfehlen die Videos auf Englisch anzuschauen und nicht die Übersetzung auf Deutsch.

20.15-21.00: Gruppenmeditation

Die letzte Gruppenmeditation des Tages war immer die Einführung für die Meditation am nächsten Tag. Bis zum letzten Tag kam hier stets etwas neues dazu. Somit lernt man die gesamte Technik Schritt für Schritt in 10 Tagen und sollte nach dem Kurs in der Lage sein diese selbstständig zu Hause durchzuführen.

21.30: Licht aus.

Ich lag immer um 21.05 im Bett und bin meist auch direkt eingeschlafen. Unter meinen Zimmerkolleginnen haben wir es meist so gehandhabt, dass wir jede kurze Pause (zum Beispiel nach dem Essen) zum Schlafen verwendet haben.

Anfangs brauchte man den Schlaf weil man so fertig war, in der Mitte des Kurses war es einfach Langeweile und nicht wissen was man sonst machen soll und gegen Ende nutzte ich den Schlaf um nicht Nachdenken zu müssen und meinem Gedankenkarussell zu entkommen.

Aufbau eines Vipassana Meditationskurses

Im Folgenden habe ich kurz beschrieben was wir an dem Tag in der Meditation machen sollten und welche Gedanken ich an diesem Tag hatte.
Natürlich ist es nicht Ziel der Meditation über viele andere Dinge nachzudenken aber so ist der menschliche Geist eben. Der Lehrer meinte wenn wir von 60 Minuten auch nur 5 an nichts anderes denken würden wäre das gut. Also bleiben ja pro Stunde Meditation 55 um an anderes zu denken 😀

Tag 1: Atem beobachten

Meine Gedanken:
Beobachte deinen Atem. Aha. Hab ich schon mal gemacht. 11,5h am Tag den Atem beobachten ist echt schwer.
Mit den anderen nicht interagieren ist ziemlich einfach. Ich gucke einfach immer auf den Boden.
Ja, das letzte Jahr war hart. Exfreund. Trennung. Affäre. Trennung. Berlin verlassen. Umziehen. Indien. Sri Lanka. Lanzarote. NLP. Trennungen. Einsamkeit. Entscheidungen. Umziehen. Trennungen. Männer sind scheiße.
Ich träume bei jedem Schlaf sehr exzessiv.
Ich habe Schmerzen vom Sitzen.

Tag 2: Atem an der Nase spüren

Meine Gedanken:
Langweilig. Ich kann mich nicht konzentrieren.
Das vorlestzte Jahr war auch hart. Kündigung, Selbstständigkeit, lange Krankheitsphase, Depression, erste Kundenaufträge, hintergangen bei der Arbeit, Wutanfälle, blöde Arbeitskollegen, Yoga, Exfreund, Männer, Enttäuschungen, Burnout.
Ich träume immernoch. Mir tut alles weh.

Tag 3: Den Bereich zwischen der Nase und der Lippe spüren

Meine Gedanken:
Kann mich nicht konzentrieren. Der Lehrer bittet mich um ein Gespräch weil ich ständig die Augen auf mache.
Ist es der Sinn dieser Meditation, dass man jeden Tag weiter in die Vergangenheit zurückdenkt um das alles aufzuarbeiten?
Umzug nach Berlin, Exfreund, ex-Exfreund, Karriere, Konzernjob, Berghain, Untergewicht, Leistungsdruck, Wertewandel, Depression, neue Stadt, alte Stadt, Freunde verlieren, keine neuen Freunde gewinnen, geile Zeiten, vermisse meine alten Freunde.

Das Leben hier im Meditationszentrum ist super. Absolut unbeschwert. Keine Pflichten, keine Organisation. Ich will für immer hier bleiben. Mir geht es super. Ich bin unbeschwert, frei und leicht.

Weiterhin intensive träume. Ich glaube ich komme mit ernsthahften körperlichen Beschwerden hier raus.

Tag 4: Die Körperoberfläche vom Scheitel bis zu den Füßen nach und nach durchspüren

Endlich eine spannende Aufgabe. Ich kann mich besser konzentrieren, die Langeweile ist vorbei.
Ich denke nicht weiter in die Vergangenheit zurück. Scheint also doch nicht Sinn dieser Technik zu sein.

Ich bin immer noch unbeschwert und frei. Ich bekomme Lachanfälle. Ich liebe das Leben. Ich freue mich meines Lebens. In meinem Kopf ist Musik. Die Schmerzen hören nicht auf.

Auf der anderen Seite der Halle sind die Männer Wie sexy können Männer in Jogginghosen eigentlich sein? Ab jetzt sollten Männer nur noch Jogginghosen tragen.

Tag 5: Die Körperoberfläche vom Scheitel bis zu den Füßen und zurück nach und nach durchspüren

Super Idee für Papas Weihnachtsgeschenk. Grobe Idee für Mamas Weihnachtsgeschenk. Tolle Idee für den Geburtstag meines Cousins. Ich habe einen Ohrwurm. Die Schmerzen sind jetzt nur noch während der Meditation da. Nicht mehr wenn ich aufstehe.
Ich bin gar nicht wütend oder traurig. Komisch, oder?
10 Tage ohne sexuelle Aktivität! Wer hat sich denn das ausgedacht???? Spinnen die?

Tag 6: Mehrere Körperteile (zum Beispiel beide Arme) gleichzeitig durchfließen

Mehrere Körperteile gleichzeitig? Blick ich nicht. Mein Hirn packt das nicht. Ich kann spüren wie meine beiden Gehirnhälften nicht gleichzeitig arbeiten können. Kann man das Trainieren? Bin ich deswegen so ein Koordinationskrüppel?
Ich glaub ich steh auf Frauen. Ich glaub ich bin verliebt.
Ich vermisse Musik. Ich habe eine gute Sitzposition gefunden. Kaum noch Schmerzen.

Tag 7: Mit der Aufmerksamkeit durch den Körper fließen

Wie toll sich das anfühlt. Fließen, fließen. Die Meditationen gehen so schnell um wie nie. Ich erziele erste Durchbrüche. Ich kann spüren wie sich Verlangen und Abneigungen auflösen.

Ich glaub ich steh wirklich auf Frauen, jetzt hab ich mich schon in ne die nächste verliebt.
Ich fange an Augenkontakt zu anderen aufzunehmen. Ich halte das nicht mehr aus nur auf den Boden zu starren. Ich will singen.

Tag 8: Auch das innere des Körpers spüren, nicht nur die Oberfläche

Krasser Alptraum. Das bringt mich ganz Durcheinander. Das erklärt vieles. Das ist echt hart. Durchbruch.
Am Nachmittag singe ich heimlich in meinem Zimmer.

Tag 9: Durch das innere des Körpers und die Oberfläche fließen

Morgen dürfen wir unser Handy benutzen und reden. Handy!!!! Reden!!!! Handy!!!!! Handy!!!! Reden!!!!!
Ich hab das beides nicht vermisst aber jetzt wo ich daran erinnert werde, dass es diese Dinge gibt will ich sie. Jetzt. Sofort. Musik! Jetzt sofort!

Tag 10: Dankbarkeitsmeditation, Reden, Kontakt mit Männern

Da sind Männer! Ich glaub ich steh doch nicht auf Frauen. Oder zumindest nicht ausschließlich. Krass was die andern so erzählen. Krass wie sehr ich Beziehungen zu Menschen aufgebaut habe, mit denen ich bisher nicht interagiert habe. Krass wie oberflächlich die Gespräche direkt wieder sind.
Auf die Meditation konzentrieren ist jetzt nicht mehr möglich. Musik brauch ich nicht mehr. Auch auf Lesen habe ich keine Lust.

Tag 11: Zurück in die echte Welt

Ist das hart. Das Leben im Zentrum ist vorbei. Hier die Realität. Alles ist wie vorher. Die Probleme. Die Probleme anderer. Die gestörte Gesellschaft. Die Menschen, die sich mit Lapalien abgeben. Die Menschen, die Hass verströmen. Die ToDo Liste.
Ich bin allein in meiner Wohnung. Ich bin einsam. Genau wie vorher. Ich habe den Wunsch mich zu betäuben. Ich frage mich ob ich je wieder in der Realität klar komme. Ich recherchiere nach der Möglichkeit in eine spritiruellen Zentrum oder einem Ashram zu leben.

Teilnehmer

Oft werde ich gefragt „was für Leute denn an so einem Kurs teilnehmen deshalb hier noch ein paar Daten dazu:

  • Die jüngste Teilnehmerin war 26, die älteste um die 80 schätze ich.
  • Meines Eindrucks nach waren 1/3 zwischen 26 und 35, 1/3 zwischen 45 und 55 und der Rest war eben dazwischen oder älter.
  • Fast alle mit denen ich gesprochen habe würden sich zu den „Suchenden“ zählen, so wie ich das auch tue.
  • Im Bad gab es überdurchschnittlich viel Naturkosmetik, Bioprodukte und natürliche Kosmetika zu sehen.
  • Meines Eindrucks und einiger Gespräche nach kommen die Teilnehmer aus den verschiedensten sozialen Schichten und Berufsgruppen.
  • Vipassana ist echt für jeden was!

Vipassana Fazit

Ich persönlich habe die Zeit beim Vipassana sehr genossen. Mir ging es in den 10 Tagen so gut wie in den letzten 1,5 Jahren nicht. Außerdem fiel mir das ganze überraschend leicht.
Bei vielen anderen war das ganz anders. Es gab scheinbar viele Tränen. Es gab Wut. Es gab andere verstörende Erlebnisse.
Ich denke dass das bei mir nicht so intensiv war liegt mit daran, dass ich in 3 Jahren Selbstentwicklung, Yoga und Spiritualität schon viel schon vieles aufgearbeitet habe. Auch die 4 Wochen im Ashram haben mich in dieser Hinsicht schon auf einiges vorbereitet was beim Vipassana stattfand.
Ich würde den Kurs aber auf jeden Fall wieder machen. Und ich würde jedem ans Herz legen das einmal in Erwägung zu ziehen.

10 Tage scheinen eine sehr lange Zeit zu sein. Aber wenn man nicht mal 10 Tage seines Lebens nur sich selbst widmen kann, wie viel ist man sich selbst denn dann Wert?

Wenn du auch einen Kurs buchen möchtest findest du die Termine hier.

Bleib gesund!
Judith

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